Historie des Ausbildungsverbund Lüchow-Dannenberg e.V.

Der Verein wurde 1999 von mehreren Metallbetrieben und dem Betriebsrat der SKF gegründet. Sieben Jugendliche, die sonst keine Lehrstelle gefunden hätten, sollten gemeinsam ausgebildet werden. Die Grundqualifikation der Azubis erfolgte in der Lehrwerkstatt der SKF, so dass die beteiligten Betriebe von den Vorkenntnissen ihrer Auszubildenden profitierten. Die Agentur für Arbeit beteiligte sich an diesem Verbundkonzept mit der Finanzierung einer koordinierenden Personalstelle. Das Projekt endete nach dem ersten Durchlauf

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Auf Initiative des STARegio-Projektes (Strukturverbesserung der Ausbildung in ausgewählten Regionen) „Ausbildungsnetz Clenze“ wurde der Verein 2005 reaktiviert. Neue Mitglieder konnten für die Idee der Verbundausbildung gewonnen werden.

Heute hat der Verein rund 40 Mitglieder. Er ist als gemeinnützig anerkannt. Von August 2005 bis Juli 2007 wurden mit Hilfe des Vereins insgesamt 17 Jugendliche in 35 Betrieben im Verbund ausgebildet.

Durch eine Förderung des Landes Niedersachen und der Europäischen Union (Programm Gemeinsam II) wurden die Betriebe bei der Ausbildung organisatorisch unterstützt. Auch die Kosten für überbetriebliche Lehrgänge der Handwerkskammer und die Unterbringung der Jungendlichen bei auswärtigem Berufsschulunterricht konnten übernommen werden. Nach Auslaufen des Förderprogramms ging die Ausbildungsverantwortung wieder komplett auf die Ausbildungsbetriebe über. Seit 2009 bietet der Verein transnationale Verbundausbildungen mit Betrieben in Österreich für Ausbildungsberufe der Gastronomie und im Tourismus an. Mehr dazu im Menüpunkt „GastroMobil“.